Wildpflanzenschule Herbanita 
Von der Wurzel bis zur Blüte

Um mit Pflanzen richtig arbeiten zu können, sollte man über den Aufbau der Pflanze ein Grundwissen haben. Dies klingt vielleicht schwierig ist es aber nicht. Sehr viele Pflanzenfamilien sind treu in ihrem Erscheinen. So wie zum Beispiel die Kreutzblütler über vier Kronblüten und sechs Staubblätter verfügen oder die Lippenblütler einen vierkantigen Stängel haben. Wenn man sich über diese Hilfsmittel ein Wissen aneignet, wird es für dich um ein Vieles einfacher werden, draußen die Wildpflanzen erkennen zu können. Wenn du  weißt um welche Pflanze es sich handelt, kannst du sie nach Inhaltsstoffen einordnen. Wie zum Beispiel die Rosengewächse reich an Gerbstoffen sind. Und die Kreutzblütler sehr viel Senfölglycoside enthalten und die Lippenblütler reich an ätherischen Ölen sind. 

Wirkungsweise von Gerbstoffen:

Früher verwendete man Gerbstoffe zum Gerben von Tierhäuten, vor allem der Eichenrinde und Walnussschalen. Heute weiß man nach wissenschaftlichen Stand, dass Gerbstoffe den Bakterien den Nährboden entziehen. Sie wirken zusammenziehend und austrocknend, keimhemmend und sind wundheilungsvördernd. Sie sind wasserlöslich und können als Heißwasseraufguss zubereitet werden. Gerbstoffe finden ihren Einsatz, bei Hautproblemen fördern die Wundheilung, Durfall da sie stopfend und antbakteriell wirken, bei Schwermetallvergiftungen und nochVieles mehr.


Wirkungsweise von Senfölglycoside:

 Senfölglycoside werden auch Scharfstoffe genannt. Bekannte Pflanzenvertreter sind Kressen und der Meerrettich. Sie haben bei oraler Einnahme eine antivirale, entzündungshemmende und fungizide Wirkung. Man erkennt sie daran, in dem man die Pflanzenteile verletzt, in dem man sie reibt und es entsteht ein stechend scharfer Geruch. Sie wirken vor allem über die Harnblase und Lunge. Neueste Froschungen haben ergeben, dass die Kombination aus Meerrettich und Kapuzinerkresse gegen antibiotikaresistente Keime hervorrragend wirken. Sie können auch das Wachstum der Krebszellen minimieren.

Wenn du mehr über diese wertvollen Inhaltsstoffen und Wirkungsweisen erfahen möchtest, dann komm zu meinen Wanderungen, du wirst  danach sicherer im Umgang mit  Wildpflanzen sein. Um sie heilkundlich und auch kulinarisch verwerten zu können. So wie es unsere Vorfahren schon immer gemacht haben. Dieses Wissen ist ein wahrer Schatz den man an die nächste Generation weiter geben kann. Du selbst hast es in der Hand, selbstbestimmt, unabhängig und vor allem gesund leben zu können. 


Wurmfarm-Dryopteris filix-mas

Besonders im Alpenraum, wird der Wurmfarn  am häufigsten bei schmerzenden Gelenken verwendet. Hierzu benötigt man die jungenTriebe samt Wurzel. Man kann die Farntriebe in die Matratze geben, oder man macht einen alkoholischen Auszug und verwendet diesen als Einreibung oder Umschlag. Diese Einreibung tut gute Dienste bei Rheuma, Gicht, Venenentzündungen,  Arthrose und Hexenschuss.

Pflanzenbeschreibung: Die Wedel dieses bis in den Winter grün bleibenden Farnes erreichen eine Höhe zwischen 30-120 cm, und sind in einer trichterförmigen Rosette angeordnet.  Der kurze Blattstiel ist locker mit gelbbraunen Spreuschuppen besetzt. Das Blatt ist zweifach gefiedert und läuft spitz zu.  Die abgerundeten Fiederchen sind am Rand scharf gesägt. Die Fiederspindel, also die Mittelrippe eines gefiederten Blattes, ist am Grund ohne violette Färbung. 

Rezept Alkoholauszug: Man zerkleinert ein paar junge Wedel und Wurzel, säubert diese und befüllt ein Schraubglas bis zu einem Drittel, dann gibt man einen Korn oder Schnaps ins Glas und befüllt dieses bis zum oberern Rand. Gut Verschließen und jeden Tag kurz durchschütteln, nach vier Wochen kann die Tinktur abgeseiht,  und für Einreibungen verwendet werden. Wichtig danach mit einer Creme die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, da Alkohol diese austrocknet.


 





Bitte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse!

 
E-Mail
Anruf
Infos
Instagram